Wolfgang Wippler, Referent für soziale Angelegenheiten der IPA Österreich kann Erfreuliches berichten. Der Wahlspruch unserer Vereinigung wurde auch 1997 in Geld und persönliche Unterstützungsaktionen umgesetzt.

Im Jahr 1997 belaufen sich die
Sozial- und Bildungsausgaben der
Sektion Österreich auf
1.340.711.--ATS.

Es waren nicht nur finanzielle Unterstützungen, die mithalfen, die durch tragische Ereignisse eingetretene Not etwas zu lindern, auch materielle und persönliche Einsätze zeigten, daß der Leitsatz "Dienen durch Freundschaft" erste Priorität hat.

Aktionen, wie der europaweite Spendenaufruf der Landesgruppe Steiermark für den an Leukämie erkrankten IPA Freund Johann Schranz, haben nicht nur eine beachtliche Summe eingebracht, sondern,und so hoffen wir alle, einen Beitrag dazu geleistet, seine fürchterliche Krankheit zu besiegen und sein Leben zu erhalten.

Immer wiederkehrende Aktionen, wie die Nikolo- und Weihnachtsbesuche in den verschiedenen Kinderkliniken, die Tschernobylhilfe, Unterstützungen der SOS Kinderdörfer, Spenden an den "Weißen Ring" für Verbrechensopfer sind Aktivitäten, die in der Öffentlichkeit volle Anerkennung finden.

Daß auch die Betreuung der Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene nicht zu kurz kommt, läßt sich aufgrund der Vielzahl der Einzel- und Gruppenbetreuungen bundesweit nur in der Gesamtheit erwähnen. Alle Funktionäre und eine Vielzahl von Mitgliedern kamen in dieser Hinsicht - getreu unserem Motto - in dankenswerter Weise nach.

Auch der Unterstützung zur beruflichen Fortbildung unserer Mitglieder wurde Rechnung getragen. So zahlte der Bundesvorstand einen Betrag von 44.170.--ATS an Seminargebühren für das IBZ Gimborn in Deutschland aus.

Der Bundesvorstand unterstützte mit 306.601.--ATS die Ungarische Kinderförderung, ein verunglücktes und seither gelähmtes Mitglied der VB Imst, zwei schwer verunglückte Mitglieder der LG Vorarlberg, die Geschädigten nach der Oderflut in Polen und Tschechien, eine in Not geratene Familie aus der LG Salzburg sowie mehrere Projekte von Jugend- und Bildungsarbeit, auch in Verbindungsstellen.

Die LG Burgenland half mit 12.000.--ATS einer Behindertenwerkstätte, einem Alten- und einem Behindertenwohnheim.

Die LG Kärnten konzentrierte ihre Hilfe von 58.000.--ATS auf Johann Schranz, Hinterbliebene von zwei tödlich verunglückten Mitgliedern, einen Zuschuß für die Kinderabteilung des LKH Villach zum Ankauf eines Ultraschallgerätes, die Unterstützung der Rollstuhlpilgerfahrt nach Rom, eine Seniorenweihnachtsfeier, eine Spende für die Special Olympics und weitere Projekte.

Die LG Niederösterreich wendete 102.300.--ATS für verunfallte und in Not geratene Mitglieder, Kinderheime und andere karitative Einrichtungen auf.

Die LG Oberösterreich half mit 24.000.--ATS dem Weißen Ring, IPA Freund Johann Schranz, der Lebenshilfe Grein und einem Mitglied als Zuschuß zu einer komplizierten Operation.

Die LG Salzburg machte 25.000.--ATS flüssig für Hinterbliebene nach einem Todesfall und andere Sozialfälle.

Die LG Steiermark stellte 382.000.--ATS zur Verfügung für fünf Mitglieder nach schwerer Krankheit, zwei Mitglieder nach der Geiselnahme in der Strafanstalt Karlau, einen IPA Freund nach einem Schlaganfall, ein Mitglied nach einem Unfall, IPA Freund Johann Schranz, das SOS Kinderdorf Stübing und weitere karitative Zwecke.

Die LG Tirol spendete 192.966 ATS für eine Unzahl von sozialen und karitativen Fällen.

Die LG Vorarlberg unterstützte mit 128.550.--ATS behinderte Kinder, das Kinderdorf Bregenz, Hinterbliebene nach Todesfällen und weitere soziale Anlässe.

Die LG Wien brachte 121.300.--ATS auf, um ein verunglücktes Mitglied, Hinterbliebene nach Todesfällen, Kinderveranstaltungen, eine Nikoloaktion in Wiener Kinderspitälern, die Sicherheitstage und andere Bedürftige zu unterstützen.

Die Aufstellung erstellte Sozialreferent Wippler aufgrund der zugesandten Berichte. Ein Anspruch auf Vollständigkeit ist sicher nicht gegeben, da viele Ausgaben und Sozialaktionen trotz ihrer Qualität bekannterweise unter dem Deckmantel des Schweigens durchgeführt werden. Doch auch sie, die sich nicht wichtig machen wollen, gehören ins Rampenlicht, gehören vor den Vorhang! Die IPA hilft, wo es wichtig ist, aber sie macht sich nicht wichtig um jeden Preis.

Klaus HERBERT