Die IPA Österreich hilft mit 1.140.000.-- ATS schnell und unbürokratisch

Der Sozialbericht für 1998 zeigt, was es heißt, in Freundschaft zu dienen.
Von Klaus HERBERT

Im Berichtsjahr 1998 können wir wieder auf eine Vielfalt von leistungsfähig erbrachten Sozialleistungen zurückblicken. Dabei ist zu berücksichtigen, daß jede einzelne finanzielle oder materielle Hilfe gar nicht hoch genug zu bewerten ist. In unserer schnellebigen Zeit, wo man die Not anderer, sei es durch Print- oder TV-Medien wohl wahrnimmt, jedoch ebenso gleich wieder vergißt und zur Tagesordnung übergeht, sind individuelles Engagement, Freizeitopfer und Spendenfreudigkeit von unschätzbarem Wert. In unseren Statuten ist die "gegenseitige Hilfeleistung" festgeschrieben, und daher soll auch das soziale Engagement zum wesentlichen Element unserer Vereinsarbeit gehören. Moralischer Beistand, gepaart mit finanzieller Hilfestellung heißt Not lindern. Trockene Zahlen sprechen keine deutliche Sprache, aber sie sind nun mal Bestandteil eines Berichtes. Und so sah die Hilfe im einzelnen aus:

BUNDESVORSTAND: 281.245,-- Schilling Zuschüsse für Unfallopfer in den Landesgruppen und Verbindungsstellen sowie Katastrophenhilfe im In- und Ausland und Ausbildungszuschüsse.

BURGENLAND: 27.000,--Schilling für eine Betreuungsstelle für mißbrauchte Kinder und ein Altenwohnheim.

KÄRNTEN: 80.200,--ATS für die Kinderkrebshilfe, ein erkranktes Kind, Hinterbliebenenbetreuung, Unfallhilfe und Ausbildungskosten sowie Katastrophenhilfe im Ausland.

NIEDERÖSTERREICH: 167.623.—Schilling für die Unterstützung einer Behindertenschule, von Angehörigen nach Todesfällen, Kranzspenden, Studienreisen und Lehrgänge, Kultur- und Katastrophenhilfe.

OBERÖSTERREICH: 3.000,-- Schilling für eine Schule für Schwerstbehinderte.

STEIERMARK: 91.895.—Schilling für die Anschaffung von Heilmittel. für Hans Schranz, für die Hinterbliebenen eines tödlich verunglückten IPA Mitgliedes und weitere Todesfälle, Betreuung von Bedürftigen und Ausbildungskosten.

SALZBURG: 43.000.—Schilling zur Unterstützung in Not geratener Mitglieder und von karitativen Einrichtungen sowie die Patenschaft für Kind in Indien.

TIROL: 209.848.—Schilling für die Cystische Fibrose Forschung, eine Nikolausaktion in der Kinderklinik, Reha-Kosten für ein verunglücktes IPA-Mitglied und Fortbildungskosten.

VORARLBERG: 143.000.—Schilling für behinderte Kinder, Spenden nach Todesfällen, Unterstützung nach Unglücken und Unfällen von IPA Mitgliedern sowie Ausbildungskosten.

WIEN: 134.662.—Schilling für den Ankauf von Spielsachen für verschiedene Sozialveranstaltungen, Spenden für verunglückte IPA Freunde der eigenen und anderer Landesgruppen, karitative Veranstaltungen und Betreuungen sowie Kinderbetreuungen in Krankenhäusern.

Die im Bericht taxativ aufgezählten Fakten sind nur jene sozialen Leistungen, die sichtbar nachvollziehbar sind. Aktivitäten wie Kleidersammlungen für Tschernobylkinder, Unterstützung von Hilfstransporten und Aufklärungsarbeit hinsichtlich Drogenmißbrauch finden in der Öffentlichkeit große Beachtung und bringen unserer Vereinigung, zusammen mit den aufgezählten Fakten, jenen positiven Stellenwert, den wir heute haben. Hinter diesen Zahlen verbergen sich jedoch noch eine Vielzahl von Aktivitäten, die von Funktionären und Mitgliedern im sozialen Bereich gesetzt werden, die nicht zu übersehen sind. Für alle diese Tätigkeiten, die zum Wohle unserer Mitglieder und Mitbürger und letztlich auch für die Vereinigung ausgeführt wurden, möchte ich im Namen des Bundesvorstandes unseren Dank aussprechen.