Der Sozialbericht 1999
ATS 1,016,355,--

Aus dem für 1999 vorliegenden Sozialbericht kann entnommen werden, mit welchem Einsatz und Engagement in unserer Vereinigung gearbeitet wird. So konnte vielen betroffenen IPA-Familien mit einer finanziellen Unterstützung, persönlicher Hilfeleistung, aber auch mit moralischem Beistand geholfen werden.
Die erfolgten Sozialleistungen bezogen sich nicht nur auf die IPA-Mitglieder und deren Angehörige, sondern auch auf Institutionen im öffentlichen Bereich, Privatpersonen und andere Vereinigungen, die in den Genuss von finanziellen und materiellen Unterstützungen kamen. Besondere Erwähnung verdient die mehrwöchige Betreuung mit Unterkunft und Verpflegung für 50 Kosovo-Flüchtlinge und jene von 16 iranischen Flüchtlingen bis zu deren Weiterreise in die USA. Diese beiden Aktionen zeigen stellvertretend dass die Sozialleistungen der IPA dort eingesetzt werden, wo es notwendig ist.
Die Sektion Österreich brachte im heurigen Jahr ATS 165.907.-- für soziale Zwecke auf. Vorwiegend wurden Aktionen der Landesgruppen mit zusätzlichen Geldmitteln erweitert. Besondere Beachtung ist eine Spende an den "Grünen Kreis", einer Vereinigung zur Rückführung von Drogenabhängigen in das Alltagsleben, wert. Das Engagement der IPA auf dem Drogensektor (Seminare, Drogenbroschüre, Unterstützung von Rehabilitationsmaßnahmen) in Österreich ist unbestritten.
Die Landesgruppe Burgenland gab ATS 17.000,- bei acht Aktionen für soziale Zwecke aus. Besonders sozial engagiert die Landesgruppe Kärnten mit ATS 158.000,-. Fast gleichviel stiftete die Landesgruppe Niederösterreich mit ATS 152.000,-. Die Niederösterreicher waren auch in persönlicher Hilfe besonders aktiv. Die Landesgruppe Oberösterreich kümmerte sich besonders um Flüchtlinge, schwerst erkrankte Familienmitglieder von IPA-Freunden und half der Familie eines verstorbnen IPA-Mitgliedes. An berechenbaren Kosten wendetet sie dafür ATS 55.000,- auf.
Die Landesgruppe Salzburg unterstützte einige karitative Vereine und hat die Patenschaft für ein Kind in Indien übernommen. An Ausgaben stehen dafür ATS 31.500,- in der Buchhaltung.
Vor allem in Not geratene Kollegen unterstützte die Landesgruppe Steiermark und gab dafür ATS 70.000,- aus. Viel persönliche Hilfe gab es von der Landesgruppe Tirol. An Geld für Sozialzwecke stehen ATS 91.348,- zu Buche. Die wohl höchsten pro Kopf Ausgaben für soziale Zwecke hatte die Landesgruppe Vorarlberg. ATS 153.900,- wurden für Hochwassergeschädigte, bei Todesfällen oder als Zuschuss für karitative Vereine ausgegeben.
Bei der Landesgruppe Wien wurden ATS 120.700,- als Sozialausgabe verbucht. Traditionell wurden das St. Anna-Kinderspital und der Weiße Ring unterstützt. Natürlich scheinen auch Hilfeleistungen für Hinterbliebene oder in Not geratene Familien auf.
Alle diese aufgelisteten Ausgaben ergeben eine Gesamtsumme von ATS 1.016.355,-. Eine stolze Summe, wenn man bedenkt, dass damit nur die finanziell messbaren Zahlen aufscheinen. Nicht berechenbar sind natürlich die vielen Unterstützungen bei Hilfsersuchen die keine Kosten aber Arbeit und Zeit erfordern. Im weitesten Sinn als Sozialleistung kann man auch die Betreuung von 6118 IPA-Freunden aus 30 verschiedenen Sektionen, die als Einzel- oder Gruppenreisende unser Land besuchten, nennen. Auch die Vorbereitung und Durchrührung von verschiedenen Veranstaltungen scheinen in dieser Statistik nicht auf und können auch nur schwer dokumentiert werden. IPA-Veranstaltungen haben immer einen sozialen Zweck. Allen fleißigen und hilfreichen Mitgliedern und Funktionären gebührt ein besonderer Dank.
Ewald Grollitsch, Vizepräsident und Verantwortlicher für Soziale Belange.