Österreichs erste Gendarmerie - Postenkommandantin |
Austria's first femal commander of a Federal Gendarmerie office. |
| Frauen in der Gendarmerie 1984 wurden die ersten Frauen in den Gendarmeriedienst aufgenommen. Diese Gendarmeriebeamtinnen kamen im Kriminaldienst zum Einsatz. Die Aufgabenstellung für die Beamtinnen beschränkte sich in der Regel jedoch auf Amtshandlungen mit Frauen und Kindern, im Besonderen auf die Bearbeitung von Sexual- und Misshandlungsdelikten. Erst 1990 wurden bei der Gendarmerie Frauen unter Wahrung der gleichen Rechte und Pflichten, wie sie ihre männlichen Kollegen haben, in die Gendarmerie aufgenommen. |
|
Frauen in der Sicherheitswache 1965 wurde ein Lehrgang von uniformierten - allerdings unbewaffneten - Beamtinnen ausgebildet. Diese Sicherheitswachebeamtinnen (54 Frauen) wurden nach Abschluss der Ausbildung im Rahmen der Überwachung des ruhenden Verkehrs eingesetzt; die wenigen, die im Zeitraum der folgenden Jahre nicht den Beruf verließen, verblieben im Innendienst und erledigten administrative Tätigkeiten. 1971 wurde mit der Aufnahme und Ausbildung von weiblichen Vertragsbediensteten als Straßenaufsichtsorgane begonnen. Diese wurden zur Überwachung des ruhenden Verkehrs eingesetzt. Die Zahl der so genannten "Politessen" erreichte Anfang der 80er Jahre einen Höchststand von 200; die, die ihren Beruf in der Folge nicht aufgaben, wechselten in die Sicherheitsverwaltung, bzw. ließen sich die 25 1990 noch verbliebenen weiblichen Organe der Straßenaufsicht zu Sicherheitswachebeamtinnen ausbilden. 1990 wurden Frauen unter Wahrung der gleichen Rechte und Pflichten, wie sie ihre männlichen Kollegen haben, in die Sicherheitswache aufgenommen. Frauen im Kriminaldienst Schon ab 1945 wurden Frauen im Kriminaldienst eingesetzt. Die Ausbildungserfordernisse und die Ausrüstung (bewaffnet/unbewaffnet) änderten sich im Laufe der Jahrzehnte. In den 80er Jahren wurde als Aufnahmekriterium der Abschluss einer Sozialakademie gefordert. Die Aufgabenstellung für die Beamtinnen beschränkte sich in der Regel jedoch auf Amtshandlungen mit Frauen und Kindern, im Besonderen auf die Bearbeitung von Sexual- und Misshandlungsdelikten. Seit 1996 haben Sicherheitswachebeamtinnen die gleichen Chancen, sich zu Kriminalbeamtinnen ausbilden zu lassen, wie ihre männliche Kollegen und die Möglichkeit, in diesem Beruf tätig zu sein. Mit Stichtag 1. Jänner 2004 hatte das Innenministerium 24.836 Exekutivbeamte (Sicherheitswachebeamte, Kriminalbeamte, Gendarmeriebeamte), davon waren 1823 weiblich (7,3 %). |
|
| Quelle: Bundesministerium für Inneres. Foto (c) .BMI | |
This site is copyright by International Police Association (IPA) Sektion Oesterreich, Breitenfurter Str. 292, A-1230 Wien