Hochwasserkatastrophe in Oberösterreich 2002 (c) Otto Steindl, IPA Presse OOE Hochwasserkatastrophe in Oberösterreich 2002 (c) Otto Steindl, IPA Presse OOE Hochwasserkatastrophe in Oberösterreich 2002 (c) Otto Steindl, IPA Presse OOE Hochwasserkatastrophe in Oberösterreich 2002 (c) Otto Steindl, IPA Presse OOE Hochwasserkatastrophe in Oberösterreich 2002 (c) Otto Steindl, IPA Presse OOE

Die IPA Österreich hat geholfen - s. Ende der Seite...

Bitte, zögern Sie nicht!

Helfen Sie heute!
Liebe IPA Mitglieder,

in diesen Tagen des August 2002 sind nach den verheerenden Überflutungen in verschiedenen Teilen Österreichs auch IPA Mitglieder zu Schaden gekommen. Als Angehörige der International Police Association wollen wir unsere Solidarität bekunden und den Hochwasseropfern schnell und unbürokratisch helfen.

BLZ 20241; KontoNr. 87817; Sparkasse Neunkirchen
Kennwort: Hochwasser-Hilfe
Die Schadensfälle werden von den Verbindungsstellen und Landesgruppen erfasst. Nach einem Schlüssel wird den Geschädigten möglichst schnell eine finanzielle Unterstützung gewährt. Deshalb sind wir auf jede - auch noch so kleine - Spende dringend angewiesen! BLZ 20241; KontoNr. 87817; Sparkasse Neunkirchen
Kennwort: Hochwasser-Hilfe
Die IPA Sektion Österreich versichert, dass jeder gespendete Cent direkt für die Hochwasserhilfe zu Gunsten geschädigter IPA Mitglieder verwendet wird. Verwaltungskosten fallen nicht an. So ist gewährleistet, dass Eure Spende auch wirklich zu 100% den betroffenen Vereinskameraden zukommt. BLZ 20241; KontoNr. 87817; Sparkasse Neunkirchen
Kennwort: Hochwasser-Hilfe
Jeder, der "im Trockenen sitzt", sollte froh sein, dass er nicht betroffen ist und seine Vereinsmitglieder keine unnötige Minute länger im Stich lassen. Danke!

Hallo,

möchte darauf hinweisen, dass ich auch Hochwassergeschädigter vom 7. Juni 2002

bin. Der Schaden von ca 10.000€ wurde von der Schadenskommission zwar

anerkannt, jedoch habe ich bis dato keinen Cent bekommen.

mfg IPA Mitglied Walter Perger

Wie wichtig deine Hilfe ist, zeigt diese Mitteilung
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Diese Bilder erreichten uns von der VB Dresden.
Hallo Freunde,
die IPA Dresden lebt und kämpft gegen das Hochwasser und seine Folgen. Wir bedanken uns für die Solidarität aus aller Welt. In der Anlage einige Bilder von Dresden, die im Internet geladen werden können.
SERVO PER AMICEKO K-H.Sobierajski Presse und Öffentlichkeitsarbeit IPA-Verbindungsstelle Dresden
BLZ 20241; KontoNr. 87817;
intermova@agroinfo.poltava.ua wrote at Thu, 22 Aug 2002 11:10:19 +0300:

Geehrte Kollegen!
Wir beleiden sehr, dass Naturgewalt hat uber Ihre Heimat hereingebrecht. Wir sind mit sie zusammen und sind bereit irgendwelche Hilfe zu leisten.
Hochachtungsvoll, Mychajlo Winnitschenko
Vorsitzender IPA Poltawa Sektion
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Sehr geehrter Herr Vorsitzender!
Vielen Dank für die Anteilnahme. Der Gesamtschaden, den das Hochwasser in Österreich verursacht hat, wird derzeit auf etwa 7.400 Millionen EURO geschätzt.
Die IPA-Sektion Österreich hat bereits im Internet eine Spendenaktion für die betroffenen Kollegen gestartet und wird auch aus eigenen Mitteln Geld bereitstellen.
Trotzdem tut es gut, wenn wir von IPA-Freunden aus anderen Sektionen Anteilnahme erfahren! Wir werden darüber auch in der nächsten Ausgabe unserer IPA-Zeitung berichten. Nochmals vielen Dank und alles Gute für Sie und Ihre Sektion.
Mit besten Grüßen
Werner Pail; Päsident der Sektion Österreich
BLZ 20241; KontoNr. 87817; Sparkasse Neunkirchen
Kennwort: Hochwasser-Hilfe

BLZ 20241; KontoNr. 87817;

Kein Hochwasser wie das andere

Montag morgen, nachdem über das Wochenende der Wasserstand in Hainburg zwar gesunken war, jedoch die oberen Pegel alle steigen, werden die Pegelwerte der Donauzubringer abgefragt. Spätestens jetzt wird klar, es kommt schlimmer! Die uns bekannten Sportbootbesitzer, die ihr Boot im Sportboothafen liegen haben, werden informiert; andere Boote, oder die von jenen, die nicht erreicht wurden, werden so gut es geht gesichert. Am späten Nachmittag, der Pegel steigt unaufhörlich, werden die Redereien informiert, dass die Schiffe einen sicheren Hafen aufsuchen sollen. 

Dienstag morgen liegen schon einige Faxe vor, die über Schleusensperren informieren; das Hafencapitanat Bratislava wird darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Österreichische Donauabschnitt eventuell ab Mittag wegen Hochwassers für die Schifffahrt gesperrt wird. Einige Sportbootbesitzer die ihr Boot noch slipen möchten, werden noch gesichert, damit bei der starken Strömung nichts passiert. Am Abend wird begonnen den Hochwasserschutz zu errichten, Das sind Segmente die bei dem Bahndamm eingebracht werden und die unteren Stadtteile schützen.

Mittwoch, der Wasserstand nähert sich der Historischen Marke von 1954, 906 cm, der Damm wird unterspült; um 03:00 Uhr wird begonnen entlang des Bahndammes Sandsäcke zu legen und mit Schotter zu befestigen. In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr werden Siedlungsgebiete, die überschwemmt werden, evakuiert. Mancherorts ist das nur mit einer Motorzille zu bewerkstelligen. Schaulustige behindern und werden aus dem Gefahrenbereich verwiesen, die Situation spitzt sich immer mehr zu, Treibholz schießt die Donau runter - alle 2-3 Stunden muss das einzige noch zugängliche Motorboot von Verklausungen befreit werden um die Einsatzfähigkeit aufrecht zu erhalten. Gegen Nachmittag wird begonnen das Stromaufsichtsgebäude gegen das Hochwasser abzusichern.

Donnerstag, der Höhepunkt der Flut ist in Hainburg eingetroffen, alles hofft dass der Damm hält, die Donaulände wird immer mehr zu einem unterirdischen See.

Freitag, die Lage entspannt sich; erste Besprechungen zur Räumung der Hochwasserschäden finden statt. Samstag, der Wasserstand sinkt und es kann mit den Aufräumungsarbeiten begonnen werden. Die Freiwilligen Feuerwehren, das Bundesheer und die Gemeinde arbeiten zusammen. Die Schifffahrtspolizei unterstützt sie und sichert auch Gefahrenbereiche am Wasser ab. Die Aufräumungsarbeiten in Hainburg werden einige Tage in Anspruch nehmen.

zumindest dass die Donaulände für den Verkehr wieder freigegeben werden kann, stimmt zuversichtlich. Der Schaden an Häusern, Gärten und Parkanlagen, das wird einige Zeit in Anspruch nehmen.

Siegfried Trixl; Schifffahrtspolizei

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Beamte der Zollwachabteilungen Suben/MÜG und Freistadt/MÜG haben an einem Hochwassereinsatz teilgenommen.

Einsatzort Freistadt und Pregarten , Oberösterreich.

Fotograf : Traunwieser, ZWA Suben / MÜG

Die IPA Österreich hat geholfen... Danke!
119 (in Worten: einhundertneunzehn) IPA-Mitglieder haben sich als Hochwasseropfer bei uns gemeldet (Stand 15.11.2002). Es waren dies 28 aus Oberösterreich, 81 aus Niederösterreich und 11 aus Wien. Sie alle hatten insgesamt einen Schaden von über € 4.300.000 zu beklagen - eine gigantische Summe.

Diesen 119 Opfern steht zur Zeit eine Gesamtsumme von etwa 60.000 Euro gegenüber die wir verteilen können. Die Summe wurde zu etwa 2/3 von unserer Organisation (Internationaler Vorstand, Sektion Österreich, Landesgruppen und Verbindungsstellen) bereitgestellt und zu einem Drittel aus Spendengeldern unserer Mitglieder und Freunde. Wir bedanken uns hiermit bei allen Spendern und sind nach wie vor für weitere Beträge dankbar, denn Nachzügler melden sich bis jetzt.

Aus der Masse der Spender wollen wir doch zwei hervorheben: Der Schießsportverein der Exekutive aus Vorarlberg hat € l .000,- überwiesen. Danke. Günter Heftberger, ein oberösterreichisches Mitglied, teilte uns mit, dass er zwar selbst Geschädigter aber zu Gunsten jener Kollegen, denen es schlimmer ergangen ist, auf einen Spendenbetrag verzichtet. Leider müssen wir auch Negatives berichten. Eine Landesgruppe hat sich aus der Solidaritätsaktion ausgeklammert.

Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses war die Aktion noch nicht abgeschlossen und die Sozialkommission versuchte die Schadensmeldungen zu relativieren. Es war uns natürlich von Anfang an klar, dass wir nur symbolische Beiträge zur Schadensgutmachung anbieten können. Wir sind keine Versicherung und mit dem geringen Mitgliedsbeitrag kann man eben keine Reichtümer anhäufen. Die Kommission ist zur Ansicht gekommen, dass die Geschädigten in mehrere Kategorien aufgeteilt werden und jeweils entsprechende Summen überwiesen bekommen. Zum Großteil sind die Beträge bereits ausbezahlt.

Abschlägig mussten wir, wegen der großen Anzahl von geschädigten IPA-Mitgliedern, jenen Kollegen antworten, die keine Mitglieder sind. Auch einige wenige, die nur Schäden an Fahrzeugen meldeten oder Schäden unter € 3.000,- hatten, haben wir ausgeschieden. Wir haben diejenigen, die existentielle Schäden an Wohnräumen hatten, bevorzugt beteilt

Otto Wünsch, Vorsitzender der Sozialkommission
Ich möchte mich auch im Namen meiner Familie für die großzügige Spende im Zusammenhang mit dem Hochwasser im August 2002 recht herzlich bedanken. Es tut gut, Kollegen bzw. Freunde zu haben, die in einer solchen Situation (wir waren vom 8.8.2002 bis 15.11.2002 von unserem Haus ausgezogen) derartige Aktionen ins Leben rufen und unterstützen. Der Spendenbetrag wurde bereits zur Bezahlung diverser Rechnungen (z.B. Trockenlegungskosten) genutzt.
Nochmals ein großes Dankeschön an die Initiatoren und IPA-Mitglieder Leopold Steiner samt Familie, 3550 Langenlois