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Freitag 19.April fand in der Vöest Linz eine Exkursion mit höchsten
Vertretern des Kuratoriums Sicheres Österreich statt. Unter den Ehrengästen
befand sich der Präsident des Kuratoriums Herr Michael Sika sowie der
Linzer Polizeidirektor Hofrat Walter Widholm.
In Vertretung
der IPA Österreich waren LGO Peter Knoll und der 1. Stellv. Otto
Steindl anwesend. Nach einer ausführlichen Werksführung im Gelände
der Vöest Alpine Stahl bei der auch Gelegenheit bestand, in die
wesentlichen Produktionshallen einen Blick zu werfen, wurde uns das fast
fertige Denkmal, für im Dienst ums Leben gekommene Exekutivbeamten
gezeigt. Die Enthüllung und Weihe findet am 3. Juni statt.
Der Künstler,
Mag. Art. Florian Schaumberger erläuterte die Hintergründe die Ihn zu
dieser Form des Aussehens bewegte. Die Gestalt des Denkmals stellt in äußerster
Reduktion die Tektonik der benachbarten Baukörper dar. Seine
Ausrichtung ist an der bestehenden architektonischen Ordnung orientiert.
Prägnant und einfach wird die Bindung in das Bestehende anschaulich.
Die Pflasterung des gesamten Platzes mit sehr hellen Beton- oder
Sandsteinplatten betont die Eigenständigkeit des Monuments und nimmt
ihrerseits die Ordnung des Bestehenden auf. Das Monument aus massivem,
dunklem Stahl gewährt durch die Distanz zweier Blöcke einen
Durchblick, der trotz der Schwere des Objektes etwas wie Transparenz ermöglicht.
Dieser Zwischenraum wird durch die Zuwendung von beiden Seiten gebildet.
Er kann als Raum der Begegnung und Versöhnung gedeutet werden. Das
Gegenüberstehen der beiden einander zugewandten Blöcke kann
individuell persönlich oder gesellschaftlich politisch interpretiert
werden, als Haltung von Angehörigen angesichts des Todes eines
geliebten Menschen, als Haltung der Exekutive angesichts einer äußersten
Konsequenz des Dienstes, als Haltung der Gesellschaft angesichts
bestehender Gewalt.
Technische
Daten des Monuments: Länge 615 cm Höhe: 220 cm Tiefe: 164 cm
-otto
steindl-
IPA Presse Oberösterreich |