Jeder Mensch, der eine Emailadresse sein Eigen nennt, kann Spam-Nachrichten, Junk-Mail, Falschmeldungen oder gar Erpresser-Emails bekommen. Absender dieser Nachrichten haben eine Gemeinsamkeit: sie sind meist nicht identifizierbar oder wiederum gefälscht. Speziell bei erpresserischen Nachrichten

legen es die Absender darauf an, dass der Empfänger in Angst und Schrecken versetzt wird und die geforderte Geldsumme (meist in Bitcoin) bezahlt, da ihm ansonsten der Computer verschlüsselt oder die Daten gelöscht werden.

Aber was kann man dagegen tun?

Zuerst einmal keine Panik! Bevor irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden, gilt es festzustellen, ob die Nachricht wahr sein könnte oder nur ein Betrugsversuch ist. Kopieren Sie ein Stück der Nachricht und fügen Sie die Kopie in das Suchfeld von Google ein:

Beispiel: Wir haben eine RAT-Software auf Ihrem Gerät installiert. Zu dieser Zeit ist Ihr E-Mail-Konto gehackt (siehe , jetzt habe ich den Zugriff auf Ihre Konten).

Handelt es sich um eine Betrugsnachricht, werden jetzt Referenzseiten gefunden, auf denen die Masche nachzulesen ist, wie z.B. https://www.mimikama.at oder https://www.heise.de oder https://hoax-info.tubit.tu-berlin.de und natürlich auch andere. Auf diesen Seiten finden Sie zuverlässige Informationen, wie Sie in Ihrem Fall vorgehen können und was angeraten wird. 

Sollten Sie innerhalb eines Tages keinen Eintrag in der Suchmaschine finden, dann macht es wohl Sinn, sich Gedanken zu machen, ev. sogar mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Geld zu bezahlen ist immer der falsche Weg. Daten regelmäßig zu sichern und Passwörter zu ändern ist sinnvoll und schützt vor vielen Kalamitäten.