1. IPA Benefiz und Leistungsschießen

Korneuburg/Hollabrunn: Am 04.05.2017, organisierte die IPA Verbindungsstelle  das 1. IPA Benefiz und Leistungsschießen in Hollabrunn. 
Anlass für diese Initiative war eine geplante Hilfsmaßnahme für den sechsjährigen Jakob, der Opfer eines verheerenden Feuerunfalles geworden war.


Jakob, der Sohn eines Kollegen und IPA Mitgliedes, befand sich als Folge dieses tragischen Geschehens lange Zeit im künstlichen Tiefschlaf, wobei die Ärzte um des Leben des Knaben kämpfen mussten. Mehrere Hauttransplantationen wurden vorgenommen.

Mittlerweile konnte Jakob das Krankenhaus verlassen, doch die Folgen dieses Unfalls werden ihn sein ganzes Leben begleiten.
Der Vater steht seinem Sohn bei den kostspieligen Therapien helfend zur Seite. Der Exekutivbeamte musste für die intensive Betreuung des Buben, seine Wochenarbeitsstunden reduzieren; dies bedeutet eine drastische Verschlechterung seiner wirtschaftlichen Situation.

Der Vorstand der  VB Korneuburg - Hollabrunn war sich über die Organisation von Hilfsmaßnahmen sofort einig.
IPA Mitglied Herbert Semmelmeyer entschloss sich die Planung und die Durchführung eines Benefizschießens in Angriff zu nehmen. Zu dieser Veranstaltung waren nicht nur IPA Mitglieder, sondern auch Freunde der IPA, Blaulichtorganisationen, etwa die Freiwillige Feuerwehr, aber auch Kameradschaftsbünde geladen.

Um 16.00 Uhr trafen die ersten entschlossenen Schützen im neugestalteten Hollabrunner Schützenverein 1716 ein. Rasch füllten sich die Räume der modernen Schießstätte; insgesamt 41 Schützen erklärten sich bereit für den Buben schießen zu wollen.

IPA Mitglied Herbert Semmelmeyer sowie Petra Kronberger, die Obfrau des Schützenvereines Hollabrunn, waren mit der Schießaufsicht betraut, und für die Gesamtorganisation federführend. Die Beiden sorgten für den perfekten Ablauf dieser Veranstaltung, sodass gleichzeitig auf acht Schussbahnen mit Gewehren des Kalibers 22 geschossen werden konnte. 

In vier Stunden wurden weit mehr als tausend Schuss für den Erlös zugunsten des kleinen Jakob abgegeben.

Für einen würdigen Rahmen trugen nicht nur die unzähligen Schützen mit ihren beachtlichen Schussergebnissen teil, auch waren einige Ehrengäste vertreten.
Besonders hervorgehobeben werden muss, dass der neugewählte Präsident der IPA Österreich,  Martin Hoffmann, der Abgeordnete zum Nationalrat,  Christian Lausch, der ehemalige Präsident der KIWANIS Österreich, Josef Wasser, sowie  NÖ Delegierte der Albert Schweizergesellschaft,   Abteilungsinspektor Ing. Peter-Andreas Linhart, der Veranstaltung beiwohnten.
Der stellvertretende Obmann Andreas Kulir repräsentierte mit seiner Gruppe den Kameradschaftsbund Stockerau. Nennenswert war die hohe Beteiligung an IPA Mitgliedern der Justizanstalt Korneuburg.

Schließlich wurde um 20.20 Uhr die Siegerehrung vorgenommen, wobei im Vorfeld Ansprachen des IPA Präsidenten, des ehemaligen KIWANIS Präsidenten sowie des VBL erfolgten.
Besonders ergreifend war die Rede von Personalvertreter Gruppeninspektor Wolfgang Schopf, der den Anwesenden den aktuellen Gesundheitszustand und das Schicksal des betroffenen Unfallopfers näherbrachte.

Erwin Lorenz  von der JA Göllersdorf, der bereits im Vorjahr beim IPA Leistungs- und Wertungsschießen Zweitplatzierter war, konnte den Bewerb für sich entscheiden; es gelang ihm, 48 von 50 möglichen Ringen zu erzielen. Den zweiten Rang sicherte sich Markus Niederreiter; er erreichte ebenfalls 48 Ringe. Der dritte Platz ging an Andrea Idinger. Da die drei führenden Schützen je 48 Ringe erzielten, konnte der Sieger nur aufgrund der besseren Deckserie ermittelt werden. 

IPA Präsident Martin Hoffmann überreichte  Lorenz die Siegestrophäe und gratulierte dem IPA Mitglied zu seiner erbrachten Leistung.

Anlässlich dieser Veranstaltung wurden nicht nur Urkunden, sondern auch  4x5 cm große Sonderabzeichen der Verbindungsstelle, in den Farben bronze, silber und gold vergeben.
Als besonders erfreulich muss erwähnt werden, dass alle Teilnehmer die Kriterien erfüllten, um ein Abzeichen zu erlangen. 13 Schützen gelang es sogar, eine Trefferanzahl von zumindest 45 von 50 Ringen zu erzielen, dies sind die Anfordernisse, um das goldene Abzeichen zu gewinnen. 

Nicht nur die hervorragenden Trefferquoten, sondern auch der gesellschaftliche Aspekt dieser Veranstaltung muss als Erfolg gewertet werden. Während des gesamten Wettbewerbes,  war eine positive und kameradschaftliche Grundstimmung spürbar.
So gab es nach der Siegerehrung einen fröhlichen und freundschaftlichen Ausklang, sowie ein Anstoßen mit regionalem Wein, und eine wohlverdiente warme Jause.
Zum Schluss überwog ein allgemein spürbares Glücksgefühl Gutes getan zu haben, schließlich wurde eine beachtliche Summe für den kleinen Jakob zustande gebracht.

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