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IBZ Gimborn bekommt neuen Kapitän

Das IBZ Gimborn wird allgemein als das Flaggschiff der IPA gehandelt. Heuer feiert diese Einrichtung im Dienste der IPA den 40. Geburtstag. Bei der gerade stattgefundenen Mitgliederversammlung kam es zu einem Wechsel auf der Kommandobrücke:
Winrich Granitzka, seit 31 Jahren Mitglied des gf. Vorstandes, davon 15 Jahre als Vorstandsvorsitzender, legte seine Funktion zurück und übergab sie seinem Nachfolger Peter Newels. Mit ihm kamen zwei neue Mitglieder als seine Stellvertreter in eine  Vorstandsfunktion: Hendrik Große-Lefert (D)  und Michiel Holtackers (NL).

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung fand ein Festakt „40 Jahre IBZ“ statt. Nach den Grußworten des scheidenden Vorstandsvorsitzenden und des Staatssekretärs beim Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Karl Peter Brendel, wurde in einer Podiumsdiskussion mit den Gründern des IBZ die Zeit vor 40 Jahren in Erinnerung gerufen. Ein Mann der ersten Stunde, der Grazer Hans Hausböck, Generalsekretär der österreichischen Sektion, konnte diese Stunde leider nicht mehr erleben. Hatte gerade er bereits Anfang der 60-er Jahre auf die Gründung einer Bildungsstätte der IPA hingearbeitet und wertvolle Kontakte in Europa und nach Israel geknüpft.
Die österreichische Sektion legte als Geburtstagsgeschenk für die Anschaffung neuer schwer entflammbarer Vorhänge für den Österreichsaal den Betrag von € 5.000,- auf den Gabentisch.

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Winrich Granitzka verabschiedet sich von allen Mitgliedern und Freunden des IBZ.

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Dir. Hans-Ulrich Nieder leitet die Podiumsdiskussion mit den Gründern Günter Kratz, Hans  Jansen und Theo Leenders (v.l.n.r.)

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Der neue Vorstand des IBZ: Peter Newels (4. v.r.), Michiel Holtackers (3. v.r.), Hendrik Große-Lefert (5. v.r.) und Martin Mönnighoff (4.v.l.)

(c) Mag. Alois Kalcher (2.v.li.), IBZ-Referent.

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Beitrag aus der Kölnischen Rundschau online:

Ein Flaggschiff aus der Nussschale

Erstellt 02.11.09, 07:09h

GIMBORN. Mehr als 30 Jahre hat der ehemalige Kölner Polizeidirektor Winrich Granitzka in leitender Funktion die Geschicke des Informations- und Bildungszentrums der International Police Association (IPA) im Schloss Gimborn maßgeblich bestimmt. 1994 wurde er Vorstandsvorsitzender.

Nun lässt ihm der CDU-Fraktionsvorsitz im Stadtrat von Köln nicht mehr genügend Zeit für diese wichtige Aufgabe, und er übergab am Wochenende den Stab an seinen langjährigen Freund und Weggefährten, den Polizeirat Peter Newels aus Münster. „Ich wünsche dem neuen Team und dem Bildungszentrum immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“, verabschiedete sich der 67-Jährige mit dem Vergleich einer Nussschale, aus der die Unterstützer der Akademie in 40 Jahren bis heute „das Flaggschiff der IPA“ gezimmert hätten.

Wie weitreichend die damaligen Entscheidungen waren, Schloss Gimborn und die umliegenden Anwesen nach und nach zu einem modernen Tagungshotel auszubauen, zeigte sich am Samstag bei der Jubiläumsfeier im Schlosshotel: Viele hundert Polizeibeamte, darunter zahlreiche Seminarteilnehmer aus insgesamt 18 Ländern, waren gekommen, um ihrem Bildungszentrum zum 40. Geburtstag zu gratulieren. Sie alle fanden Platz in dem großzügig dimensionierten Tagungsraum im Dachgeschoss. Neben Landrat Hagen Jobi und Bürgermeister Uwe Töpfer reihte sich auch der Staatssekretär des Innenministeriums, Karl Peter Brendel, in die große Schar der Gratulanten ein. Er wies darauf hin, wie weitsichtig die Idee im Jahre 1969 war, „im Geist der Kooperation über die Landesgrenzen hinweg eine erstklassige Fort- und Weiterbildung für Polizeibeamte“ ins Leben zu rufen. „Internet-Kriminalität, Islamismus, die Herausforderungen des demografischen Wandels: All das zeigt, dass die Polizei sich stets auf völlig neue Erfordernisse einstellen musste und muss.“ Daher sei es wichtig, dass an die akademische Ausbildung in Bachelor- und Masterstudiengängen das Bildungszentrum in Gimborn nahtlos anknüpfe.

Der neu gewählte Vorstandschef Newels erinnerte die Gäste daran, dass sich noch vor wenigen Jahren kaum jemand hätte vorstellen können, wie eng die Polizei heute auch mit den Kollegen aus Osteuropa zusammenarbeitet. „Auch die Auslandseinsätze unserer Beamten, wie sie EU und Vereinte Nationen heute fordern, setzen eine immer neue Qualifizierung voraus, wie sie hier in insgesamt neun Sprachen vorbildlich gewährleistet ist", stimmte Brendel dem voll zu.

Zu einem unterhaltsamen Podiumsgespräch bat Karl-Ulrich Nieder, der Leiter des Bildungszentrums, die Gründungsväter Hans Jansen, Günter Kratz und Theo Leenders. Unter Newels Verantwortung wird es darum gehen, die Zertifizierung der Ausbildungsqualität zu dokumentieren, welche die Förderer voraussetzen, und die Anlagen und Räumlichkeiten des Bildungszentrums weiter auszubauen. Ein Problem bleibt der fehlende DSL-Anschluss.

 

 

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